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Visual C# 2005 von Andreas Kühnel
Das umfassende Handbuch
Buch: Visual C# 2005

Visual C# 2005
1.320 S., mit 2 CDs, 59,90 Euro
Galileo Computing
ISBN 3-89842-586-X
gp Kapitel 22 Grafische Programmierung mit GDI+
  gp 22.1 Die Namespaces der GDI+-Schnittstelle
  gp 22.2 Die Klasse »Graphics«
    gp 22.2.1 Überblick über die Klasse »Graphics«
    gp 22.2.2 Sich die Referenz auf das »Graphics«-Objekt besorgen
    gp 22.2.3 Das Neuzeichnen einer Grafik mit »ResizeRedraw« und »Invalidate«
    gp 22.2.4 Zerstören von grafischen Objekten (Dispose)
    gp 22.2.5 Das Koordinatensystem von GDI+
    gp 22.2.6 Festlegen eines anderen Ursprungspunkts
    gp 22.2.7 Die grafischen Methoden der Klasse »Graphics«
    gp 22.2.8 Eine Linie zeichnen
    gp 22.2.9 Mehrere Linien zeichnen
    gp 22.2.10 Rechtecke zeichnen
    gp 22.2.11 Punkte zeichnen
    gp 22.2.12 Polygone zeichnen
    gp 22.2.13 Ellipsen, Ellipsenbogen und Ellipsensegment
    gp 22.2.14 Kurvenzüge
    gp 22.2.15 Bézierkurven
  gp 22.3 Elementare Klassen für grafische Operationen
    gp 22.3.1 Die Klasse »Brush«
    gp 22.3.2 Die Klasse »Pen«
    gp 22.3.3 Farbeinstellungen mit »Color«
  gp 22.4 Die Schriftdarstellung
    gp 22.4.1 Allgemeines
    gp 22.4.2 Die Klassen »Font« und »FontFamily«
    gp 22.4.3 Der Schriftstil mit »FontStyle«
    gp 22.4.4 Die grafische Ausgabe einer Zeichenfolge
    gp 22.4.5 Die Abmessungen mit »MeasureString« ermitteln
    gp 22.4.6 Die Klasse »StringFormat«
  gp 22.5 Bilddateien
    gp 22.5.1 Bilder und Grafiken der .NET-Klassenbibliothek
    gp 22.5.2 Die Bitmap-Dateiformate
    gp 22.5.3 Bilder mit der Klasse »Image«
    gp 22.5.4 Bitmaps

Kapitel 22 Grafische Programmierung mit GDI+

In den vorhergehenden Kapiteln haben Sie das Entwickeln herkömmlicher Fenster basierend auf den im Namespace System.Windows.Forms definierten Typen kennen gelernt. In diesem Kapitel wollen wir uns der Entwicklung von grafikfähigen Anwendungen basierend auf GDI+ zuwenden.


Galileo Computing

22.1 Die Namespaces der GDI+-Schnittstelle  toptop

Die Abkürzung GDI steht für »Graphical Device Interface«. Das »+«-Zeichen deutet an, dass es sich hierbei um eine Fortentwicklung des in den bisherigen Systemen üblichen GDIs handelt.

Die GDI+-Bibliothek umfasst eine Reihe von Namespaces, in denen die Typen definiert sind, welche die grafischen Routinen für die verschiedenen Einsatzzwecke bereitstellen. Einige dieser Typen haben wir in den vorangehenden Kapiteln schon eingesetzt: Color, Pen und auch Graphics seien hier stellvertretend angeführt. Verschaffen wir uns in der folgenden Tabelle als Erstes einen Überblick über die Namespaces des .NET Frameworks, die direkt mit der Grafikprogrammierung zu tun haben.

gp  System.Drawing Dies ist der elementarste Namespace, der die Grundelemente der Grafikprogrammierung enthält. Dazu gehört beispielsweise die Klasse Graphics.
gp  System.Drawing.Design In diesem Namespace sind Elemente enthalten, um die Entwurfszeit-Benutzeroberflächen von Grafikprogrammen zu erweitern, z.B. Font- und Bitmap-Editor.
gp  System.Drawing.Drawing2D In diesem Namespace sind Typen für die erweiterte zweidimensionale Grafikprogrammierung enthalten. Dazu gehören beispielsweise auch Füllmuster und Farbverläufe.
gp  System.Drawing.Imaging Dieser Namespace stellt Typen bereit, mit denen Bilder bearbeitet werden können.
gp  System.Drawing.Printing Mit den Typen in diesem Namespace können Bilder oder Text auf einer Druckseite dargestellt werden.
gp  System.Drawing.Text Mit diesem Namespace können Sie die Auflistungen der Schriftarten bearbeiten.

Hauptsächlich werden wir uns in diesem Kapitel mit dem Namespace System.Drawing beschäftigen. Das setzt voraus, dass auf die Bibliothek System.Drawing.dll verwiesen wird. Bei Windows-Anwendungen ist das standardmäßig der Fall.

Die Möglichkeiten, die uns GDI+ mit den vielen Klassen und deren Methoden zur Verfügung stellt, sind nur mit einem Wort zu beschreiben: Enorm! Obwohl dieses Kapitel zu den längsten in diesem Buch zählt, kann es nicht alle Möglichkeiten beleuchten, die von.NET bereitgestellt werden. Ich werde aber versuchen, Ihnen dennoch die wichtigsten näher zu bringen.

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